Containerfeeder-Markt

Auf dem Containerfeedermarkt dominiert ausschließlich die feste Zeitcharterbeschäftigung mit Vertragslaufzeiten von einigen Wochen bis hin zu mehreren Jahren.

Die Kunden sind Linienreedereien, die die Schiffe im Rahmen ihrer festen Routendienste nutzen, um Container von kleineren Flachwasserhäfen mit regionaler Bedeutung im Zubringerdienst zu großen Transshipmenthäfen zu befördern, wo die Container auf Mega-Carrier mit einer Ladungskapazität von bis zu 20 000 TEU („Twenty-foot Equivalent Units“, also Standardcontainer) für den Hochsee-Interkontinentalverkehr umgeladen werden.

Für Containerschiffe gibt es keinen Frachtterminkontraktmarkt für Zeitcharter.

Die MARENAVE-Containerfeederschiffe nehmen an einem Vergütungspool teil, in dessen Rahmen die Schiffe an die einzelnen Linienreedereien vermarktet werden.

Die Schiffe werden durch ein Ertragspotenzialpunktesystem gewichtet und im Rahmen von verschiedensten kurz-, mittel- und langfristigen Zeitcharterverträgen eingesetzt.

Alle Erträge des Pools werden unter den Schiffseignern gemäß dem Punktesystem aufgeteilt. Dieses System optimiert die Erträge der einzelnen Schiffe, da die Zeiten ohne Beschäftigung und die Leerfahrtkosten von allen Beteiligten geteilt werden, sofern sie für ein einzelnes Schiff anfallen.

Der Betrieb der MARENAVE-Containerschiffe erfolgt derzeit zu 100% im Rahmen von längerfristigen Zeitcharterverträgen, die den Schiffen im Rahmen der Poolvereinbarung zugeteilt werden.